Feuchteschschäden durch defekte Dachentwässerung

Werden Dachrinnen nicht regelmäßig gewartet, setzt sich früher oder später organisches Material wie Staub, Dreck und Blätter von Bäumen, darin fest. Wasser. welches nicht mehr abfließen kann, verursacht zuerst einen Stau und dann eine Überschwemmung.

Zu noch mehr Schäden kommt es im Winter, wenn aufgestautes Wasser zusammen mit Blättern und Dreck im Fallrohr gefriert. Kann sich dabei die entstehende Volumenvergrößerung im Fallrohr nicht ausdehnen, wird das Rohr von innen gesprengt und platzt. Beim nächsten Regen oder Tauwetter wird durch das defekte Fallrohr nicht nur die Außenwand durchfeuchtet, auch die Abdichtung der Kellerwände wird durch vermehrt auftrendes Sickerwasser stärker beansprucht.

Friert der Wasserstau noch in der Regenrinne, bilden sich zuweilen Eisschilde, die sich bis über den Dachrand und nach oben Richtung First schieben. Das ist zum einen gefährlich, wenn bei Tauwetter das Eisschild abrutscht und Personen, die darunter unterwegs sind, davon getroffen werden können. Möglich ist aber auch, dass das Eis Dachpfannen abhebt und sich so – vor allem, wenn kein Unterdach vorhanden ist – in die Wärmeedämmung schiebt und diese zerstört.

Die Dachentwässerungsanlange eines Gbäudes ist daher regelmäßig zu pflegen (Instandhaltung) und auf Schwachstellen zu überprüfen. Hilfreich kann ein Sieb sein, welches verhindert, dass Blätter in die Fallrohre gelangt. Ist der Fall dennoch eingetreten, kann man die Verstopfung durch Einsatz einer Rohrspirale beheben.

Feuchteschäden durch konstruktiv falsch ausgeführte Anschlüsse

Grundsätzlich entsteht auf dem Dach überall da ein neualgischer Punkt für den Angriff von Wasser, wo die Dachhaut durchbrochen wird. Das können Dachgauben, Dachflächenfenster, Schornsteine, Antennen und die Stutzen von Lüftungsrohren sein.

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